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Denkwürdige Niederlage für die U11

Trainer Christian van Zwamen gibt seinem Team in der Halbzeit wertvolle Tipps

Auf der heimischen Anlage an der Ardelhütte empfing die U11 der SGS Essen die E2 des Kupferdreh-Byfang. Es lief vor allem in der zweiten Halbzeit nicht alles rund, sodass am Ende eine bittere 1:8-Niederlage für tief hängende Köpfe im SGS-Team sorgte.

In dem gewohnten 2-3-1 System hatte die SGS sich zum Ziel gesetzt, bereits früh den Gegner unter Druck zu setzen, um in eigenen Ballbesitz zu kommen. Jedoch erschwerte die Spielweise von Kupferdreh dieses Vorhaben. Viele Bälle wurden ins Seitenaus geklärt und somit der Spielfluss auf der Schönebecker Seite entscheidend gestört. Konnten die SGS-Talente in den ersten Minuten noch den ein oder anderen gut herausgespielten Spielzug generieren, fehlte ihnen im weiteren Verlauf zunehmend das richtige Timing, die Passgenauigkeit und das Tempo im eigenen Ballbesitz. Davon konnte der Gegner profitieren und erzielte bereits früh die 1:0-Führung.

Der Essener Ausgleich folgte jedoch unmittelbar im Anschluss nach einem schönen herausgespielten Spielzug. Leider schien dieser Ausgleich nicht für die nötige Sicherheit bei eigenem Ballbesitz zu sorgen. Vielmehr kam es vermehrt zu Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, die Kupferdreh-Byfang in gefährliche Kontersituationen brachte. So war es ein eigener Eckstoß, der nicht gut ausgeführt wurde und einen Spieler der Gäste ermöglichte frei auf das Tor der Schönebeckerinnen zu dribbeln und die 2:1-Halbzeitführung zu erzielen.

Konnte man in der ersten Halbzeit das Ergebnis trotz nicht so guter Mannschaftsleistung offenhalten, verlor das Spiel der SGS in der zweiten Hälfte zunehmend an Struktur und viele technische Fehler in der Ballan- und mitnahme sowie im Passspiel schwächten das eigene Selbstbewusstsein zunehmend. Bereits früh erzielten die Gäste das 1:3 und 1:4 und machten mögliche Hoffnungen auf einen Ausgleich zunichte.

Leider zerfiel die Mannschaft anschließend, was zu einer in dieser Höhe völlig verdienten 1:8-Niederlage führte.
Trainer Christian van Zwamen war sichtlich unzufrieden mit der Mannschaftsleistung: „Heute haben wir gegen eine Mannschaft gespielt, die vom Niveau ähnlich wie Adler Frintrop anzusiedeln ist. Ein deutlich besseres Ergebnis wäre also möglich gewesen. Unabhängig davon hat mich aber vor allem die Art und Weise der Niederlage gestört. Diese entspricht nicht unserer Philosophie. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass meine Mannschaft am kommenden Spieltag gegen Werden-Weidhausen wieder an die zuvor vergangenen Auftritte anknüpfen wird.“

© SGS-Bericht

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