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Frauenfußball-Derby im Ruhrgebiet: SGS Essen trifft auf MSV Duisburg

Hat auch mal für Duisburg gespielt: Irini Ioannidou (SGS Essen)

Am kommenden Sonntag, dem 29. Oktober 2017, tritt die SGS Essen am sechsten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga in der dritten Auswärtspartie der Saison beim MSV Duisburg an. Anstoß zu dieser Partie ist um 14.00 Uhr im PCC-Stadion (Rheindeichstr. 60, 47198 Duisburg).

Die Duisburgerinnen sind, neben dem 1. FC Köln, als einzige in dieser Saison noch ohne Punktgewinn und belegen aktuell den elften Tabellenplatz. Zwar verfügt das von Christian Franz-Pohlmann trainierte Team über eine relativ gute Defensive, dafür zeigte man sich bislang insbesondere in der Offensive als zu unbeständig. In jedem der bisher sechs Pflichtspiele (Liga und Pokal) verlor man lediglich mit einem Tor Differenz, u.a. auch gegen die Top-Teams Turbine Potsdam und VfL Wolfsburg.

Das Ruhr-Derby im Frauenfußball hat eine lange Tradition. Zum 25. Mal werden sich am Sonntag beide Teams in der Liga gegenüberstehen, wobei die Statistik für die Spiele in Duisburg fast ausgeglichen ist: Bei zwölf Begegnungen stehen fünf Essener Erfolge in der Fremde zu Buche (bei sieben Niederlagen). Allerdings liegt der letzte MSV-Sieg schon über fünf Jahre zurück (damals noch als FCR 2001 Duisburg), seitdem gelangen den „Zebras“ überhaupt nur noch zwei weitere Treffer gegen die Schönebeckerinnen.

Auch wenn bei den Essenerinnen Ramona Petzelberger wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, käme ein Einsatz noch zu früh. Verzichten muss die SGS zudem auf Nina Brüggemann, Kirsten Nesse und Kim Sindermann.

SGS-Cheftrainer Daniel Kraus: „Wir freuen uns jetzt nach der Länderspielpause auf das Spiel gegen Duisburg. Ich denke, man sollte sich nicht vom Blick auf die Tabelle täuschen lassen, denn das Duisburger Team verfügt über Qualität und Erfahrung. Die Spiele in der laufenden Saison wurden alle nur knapp verloren. Auch das Spiel in der Sommervorbereitung hat uns gezeigt, dass Duisburg defensiv stabil steht und gut umschalten kann. Wir wollen den positiven Trend der letzten Wochen natürlich fortsetzen und unser Spiel weiter festigen.“

SGS-Spielerin Irini Ioannidou: „Wenn man Duisburgs Ergebnisse sieht, weiß man, wie schwer sich alle Teams bisher gegen sie getan haben. Sie standen defensiv gut und haben diszipliniert gegen den Ball gearbeitet. Daher sagt der Tabellenplatz gar nichts über sie aus. Das Derby ist immer ein Spiel für sich. Sie werden sicherlich hochmotiviert in die Partie gegen uns gehen, da sie bisher noch nicht punkten konnten. Die Begegnungen gegen Duisburg sind immer hart umkämpft, daher müssen wir den Kampf annehmen und an unsere guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, um gegen sie zu bestehen.“

© SGS-Bericht

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