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Start in die neue Spielzeit: SGS Essen feiert in der MESSE ESSEN große Saisoneröffnung

Vereinsvorsitzender Ulrich Meier begrüßt die Mannschaft und die Gäste in der Messe Essen.
Oberbürgermeister Thomas Kufen eingerahmt von Sarah Freutel, Linda Dallmann, Sara Doorsoun und Turid Knaak - Bild: © Dirk Schäfer

Traditionen werden im Ruhrgebiet bekanntlich groß geschrieben und einmal mehr feierte die SGS Essen ihre Saisoneröffnungsfeier vor dem Bundesligastart. Nachdem in der Vergangenheit mit der Vereinsanlage im Herzen Schönebecks oder der Zeche Zollverein schon zwei besondere Locations genutzt wurden, fand der Empfang in diesem Jahr in den Räumlichkeiten der MESSE ESSEN statt.

Rundgang auf der Baustelle der Messe EssenBild: © Dirk SchäferBei über 100 Geladenen durfte der Club, der in seine 14. Spielzeit in der Allianz Frauen-Bundesliga geht, auch zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen, unter ihnen Oberbürgermeister Thomas Kufen, erster Bürgermeister Rudolf Jelinek und Oliver P. Kuhrt, der als Geschäftsführer der MESSE ESSEN an diesem Abend Hausherr und Gast zugleich war. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Das Catering übernahm die Gastronomie des Restaurants „Der Schultenhof“, Getränke steuerten die Essener Traditionsunternehmen Schloss Quelle und die Privatbrauerei Jacob Stauder bei, die durch Mike Butz bzw. Dr. Thomas Stauder ebenfalls persönlich vertreten waren.

In einer abwechslungsreichen und kurzweiligen Moderation sorgte Radio-Essen-Talkmaster Stephan Knipp für gute Stimmung bei den Gästen. Nach der Eingangsrede durch den SGS-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Meier übernahm Oberbürgermeister Kufen, der die Schönebecker mit nicht weniger als „dem erfolgreichsten Fußball-Verein Essens“ begrüßte und augenzwinkernd anmerkte, dass 14 Jahre in der Bundesliga eine Leistung seien, mit der sich auch andere Fußballvereine der Stadt gerne schmücken würden. Kufen begrüßte insbesondere auch noch einmal die EM-Teilnehmerinnen Sarah Dorsoun, Linda Dallmann und „seine alte Bekannte“ Lisa Weiß. Ein erstes Highlight gab es dann im Rahmen der Mannschaftsvorstellung, als Thomas Kufen noch ein Trikot der SGS Essen mit der Spielmacher-Rückennummer 10 überreicht wurde.

Endgültig auf die Saison einschwören konnten dann SGS-Cheftrainer Daniel Kraus gemeinsam mit Neuzugang Turid Knaak und Jana Feldkamp, der diesjährigen Gewinnerin der Fritz-Walter-Medaille in Gold als beste Nachwuchsspielerin, im Rahmen einer Talkrunde. Die versammelten Gäste konnten so einen guten Einblick in den Verlauf der Vorbereitung und Testspiele sowie die Ambitionen für die kommende Spielzeit gewinnen, in der man „vor allem wieder die Tugenden des Ruhrgebiets wie harte Arbeit und Teamgeist“ leben möchte, so Kraus. „Trotz oder vielleicht gerade wegen der zahlreichen Verletzungen in der Vorbereitung herrscht ein wahnsinnig toller Teamgeist in der Mannschaft und ich habe mich vom ersten Tag an wohlgefühlt“, resümierte Turid Knaak.

Den Abschluss bildete dann noch ein Doppel-Interview mit den beiden Geschäftsführern Willi Wißing und Philipp Symanzik, in dem Stephan Knipp thematisch einen weiten Bogen von den SGS-Anfängen über heute bis in die Zukunft schlagen konnte. So wusste Wißing, der 2018 sein persönliches 50jähriges Vereinsjubiläum feiern wird, vom Start in der Bundesliga, den Entwicklungen und alltäglichen Herausforderungen gerade bei den infrastrukturellen Gegebenheiten zu berichten. Einen Faden, den sein Nachfolger gerne aufgriff und weiterspann: Gerade hier müsse künftig angesetzt werden, um im Vergleich mit den Vereinen der Liga konkurrenzfähig zu bleiben. Das bisher gelebte Konzept der dualen Schiene, also Leistungssport und beruflicher Ausbildung, sei dabei von großer Wichtigkeit.

Auch nach dem „Pflichtprogramm“ tauschten sich die Spielerinnen mit den interessierten Gästen noch aus und sorgten für einen abwechslungsreichen Abend, der auch künftig eine Wiederholung finden wird.

© SGS-Bericht

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