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U16 behält weiße Weste

Bente Fischer (SGS Essen) auf dem Weg zum 1:0.

Nachdem die U17 der SGS Essen am Samstag mit einem 4:0 gegen Leverkusen vorgelegt hatte, wollte natürlich auch die U16 der Schönebeckerinnen einen Tag später gegen die Werkself nachlegen. Nach 80 sehr intensiven Minuten, wobei man 40 Minuten in Unterzahl spielte, stand ein verdienter, aber auch hart erarbeiteter 1:0-Erfolg zu Buche.

Zu Beginn der Partie fand die SGS nicht in die Partie, so hatte die Mannschaft zunächst Probleme im Spielaufbau, war in den Zweikämpfen zu passiv und dementsprechend funktionierte auch das Pressing nicht wie angedacht. Folgerichtig hatte Leverkusen die erste klare Chance im Spiel, scheiterte aber an Sophia Winkler im Essener Tor. Mit zunehmender Spieldauer fand die SGS dann vor allem über die Außenbahnen besser in die Partie, zunächst fehlte es aber an der Genauigkeit im Abschluss. In der 26 Minute führte ein Ballgewinn von Shelbi Appiah zur 1:0-Führung durch Bente Fischer, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.

Noch vor Beginn der zweiten Halbzeit musste der Essener Nachwuchs einen Platzverweis gegen sich verkraften, was dazu führte, dass die SGS im zweiten Durchgang zu zehnt auskommen musste. Im zweiten Durchgang überzeugte die SGS Essen dann mit großem Kampf und großer Laufbereitschaft. Leverkusen schaffte es in den gesamten 40 Minuten trotz Überzahl nicht, sich auch nur eine Torchance zu erspielen. Auf der anderen Seite hatten Shelbi Appiah und Yaren Erkan aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Auch wenn diese nicht genutzt werden konnten, blieb es aber am Ende beim verdienten 1:0-Erfolg der SGS Essen.

Fazit: „Wir haben in der ersten Hälfte nicht unser bestes Spiel gezeigt, sind aber dennoch durch eine gute Aktion mit in Führung gegangen. Durch den Platzverweis war das Vorhaben für die zweite Hälfte recht schnell Makulatur. Dennoch muss man der Mannschaft für die gezeigte kämpferische Leistung ein großes Kompliment machen. Alle Mädels haben sich voll in den Dienst der Truppe gestellt und sind bis an die Schmerzgrenze gegangen“, so ein zufriedener Christian Kowalski.

© SGS-Bericht

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