„Wir brauchen Überzeugung, Mut und Teamgeist“ – SGS steht vor harter Aufgabe in Wolfsburg
Nach dem hart erkämpften Punktgewinn beim 1. FC Köln steht der SGS eine voraussichtlich noch höhere Hürde bevor. Am Sonntag geht es nach Niedersachsen zum Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Die Wölfinnen sind auch in dieser Saison wieder der erste Verfolger von Spitzenreiter Bayern München und haben die letzten fünf Ligapartien allesamt gewinnen können. Ein dickes Brett also, das es für die Mannschaft von Trainerin Heleen Jaques zu bohren gilt.
„Wir haben in Köln vor allem defensiv klare Fortschritte gemacht“, betont die 37-Jährige. „Unsere Organisation war deutlich stabiler und wir müssen genau daran weiter anknüpfen, um noch konstanter zu werden. Entscheidend war, dass wir als ein Team gearbeitet haben. Genau wie in Köln müssen wir füreinander laufen, kämpfen und kommunizieren.“
Für die Wolfsburgerinnen liegt die Begegnung mit den Lila-Weißen mitten zwischen den beiden Auftritten in der Champions League gegen Juventus Turin. Im Hinspiel am vergangenen Donnerstag gelang in letzter Sekunde noch der 2:2-Ausgleich gegen den Vertreter aus Norditalien. Auswirkungen auf die Ligapartie wird das Jaques zufolge aber nicht haben.
„Auch wenn Wolfsburg zwischen zwei Champions-League-Spielen steht, dürfen wir uns darauf nicht verlassen. Für uns zählt vor allem unser eigener Auftritt. Wichtig dabei wird vor allem sein, mit Vertrauen aufzutreten und stolz darauf zu sein, die Farben Lila-Weiß zu verteidigen. Wir wollen unsere eigenen Stärken in den Vordergrund stellen, mutig bleiben und von unserem Plan überzeugt sein.“
Dabei werden der Belgierin allerdings wieder einmal einige Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen. Für Kapitänin Jacqueline Meißner kommt die Partie nach überstandener Krankheit noch zu früh, ebenso wie für Beke Sterner, die nach ihrer langwierigen Sprunggelenksverletzung aber kurz vor der Rückkehr in den Kader steht. Ebenfalls ausfallen werden Laureta Elmazi, die wegen Adduktorenproblemen in Köln ausgewechselt werden musste, Kassandra Potsi, die nach wie vor an einem Ödem am Fuß laboriert, sowie die langzeitverletzten Jana Feldkamp (Knie), Jette ter Horst (Knorpelschaden), Mailin Tenhagen und Lilli Purtscheller (beide Kreuzbandriss).
Trotz allem ist Jaques nicht ohne Hoffnung, dass es auch in der Autostadt mit einem Punktgewinn klappt. „Jede Partie muss gespielt und gewonnen werden. Um in Wolfsburg Punkte mitzunehmen, brauchen wir Überzeugung, Mut und Teamgeist. Diese Attribute und diese Haltung müssen wir auf den Platz bringen, als Einheit arbeiten und unsere eigene Qualität zeigen.“
Spielplan der ERSTEN
© SGS-Bericht
Last update: 13.02.2026 15:31
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